Stefano D'Alessio

Virtual & Augmented Reality

Experience

PLUG YOUR NOSE AND TRY TO HUM

Martina Menegon

28.9.–7.10.2018

Wo beginnt unsere Physis, wo endet sie? Medien dienen per definitionem dazu, menschliche Wahrnehmung zu erweitern. Die Virtual Reality geht vielleicht sogar ein Stück weiter, lässt sie uns doch in völlig neue Welten vordringen – ein bislang kaum erforschtes, geschweige denn in seinen technologischen Möglichkeiten ausgereiztes Feld, das zukünftig einen wesentlichen Teil unseres Alltags einnehmen könnte. Die selbstreflexive künstlerische Virtual Reality-Installation PLUG YOUR NOSE AND TRY TO HUM von Martina Menegon stellte so etwas wie ein Open World-Versuchsfeld dar, das in der Weite der uns umgebenden Dunkelheit besonders eines zur Disposition stellte: den nackten 3-D-gescannten Körper der Künstlerin selbst. Mithilfe zweier Controller sollten Besucherinnen und Besucher die herumschwebenden Miniaturkörper einfangen, attackieren, strecken und herumschleudern. Das Bizarre daran: Eingebettet in eine zeitweilig unheimliche Klangkulisse waren die artifiziellen Körper Menegons ihrer digitalen Natur zum Trotz deutlich wahrzunehmen, zu spüren, zu fühlen.