VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Phillip Podesser
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Phillip Podesser
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Phillip Podesser
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Phillip Podesser
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Phillip Podesser
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Patrizia Gapp
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Kramar

Debüt

Work in Progress

DESIGN FOR HEALTH

ZHdK – Zurich University of the Arts, Department of Design

25.9.–4.10.2020

Definitiv ein Highlight der VIENNA DESIGN WEEK 2020 war ein Blick durch das Auslagenfensterder Außenstelle Solarium. Dort kam es gar nicht so selten vor, dass man hinter der Glasscheibe jemandem beim Schlafen erspähte. In Streifenpyjama und Filzpatschen lag Rafael Gil Cordeiro während des Festivals imim eigens dort aufgestellten Fefldbett., Der schweizerische Designer hat für sein Abschlussprojekt an der ZHdK ein System entwickelt, das seinen Schlaf misst und zu 3D-gedruckten Keramikobjekten verarbeitet. In munterem Zustand beantwortete er den Festivalbesuchenden dann auch Fragen darüber, ob und wie sich Schlaf denn optimieren ließe. 

Im Solarium selbst konnte man dann in der Ausstellung DESIGN FOR HEALTH der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) weiteren spannenden Fragen rund um das Spannungsfeld Design und Gesundheit nachgehen. Im Rahmen des Formats DEBÜT wurden zwölf Diplomarbeiten und ein Forschungsprojekt aus dem renommierten Department Design der ZHdK gezeigt, die sich allesamt mit neuen Lösungen und Perspektiven im Bereich Healthcare Design auseinandersetzen. Die jungen Designerinnen und Designer aus der Schweiz näherten sich dem Feld in vielfältiger Weise forschend und gestaltend. Beispielsweise wurde ein Kartenset gezeigt, dass mit bunten Illustrationen und Zitaten aus der Pflegepraxis Fragen rund um den Tod beantwortet (Selina Fässler). Vasili Skoromnik hingegen präsentierte ein modulares Prothesensystem für den Einsatz in Kriegsgebieten. Über historische psychiatrische Diagnosen und Einrichtungen konnte man im digitalen Kartenspiel „Sanatorium” lernen, das Sebastian Riedi nach Meidling brachte.   

Die gut besuchte Ausstellung in der Expositur Solarium, wurde in der Virtuellen Festivalzentrale um mehrere Positionen erweitert. Diese wurden in einer virtuellen Version des Zürcher Toni-Areals präsentiert, dem Hochschulgebäude der ZHdK.

Gezeigt wurden Arbeiten von: 

Analog: Selina Fässler, Vasili Skoromnik, Sebastian Riedi, Rafael Gil Cordeiro

Virtuell: Alessa Fanzoi, Anais Nüssli, Anncharlott Berglar, Benjamin Josi, Claudia Buck / Randy Chen, Elisabeth Suter, Judith Mair / Francis Müller, Leida Viviana Leonhardt