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BUILDING FOR QUANTUM – VON QUANTENCOMPUTERARCHITEKTUR BIS ZU SPEKULATIVEN KÜNSTLERISCHEN ANSÄTZEN
Civa
3.10.2025, 17–18.15 Uhr
Quantencomputer sind zugleich wissenschaftliche Revolution, architektonische Herausforderung und spekulative Idee. Ausgangspunkt des Gesprächs ist der Film Building for Quantum, der den Bau der ersten Quantencomputeranlage Spaniens begleitet. Darüber diskutieren Ivona Brandic (TU Wien), Marina Otero (Architektin und Forscherin) und Manuel Correa (Künstler und Filmemacher). Moderation: Ana Prendes (Arts at CERN). Im Mittelpunkt stehen sowohl Milliardeninvestitionen und technische Hürden als auch künstlerische und kritische Perspektiven auf die Quantenrealität.
Quantencomputer sind zugleich eine wissenschaftliche Revolution, eine architektonische Herausforderung und eine spekulative Idee. Das Gespräch über die philosophischen, physikalischen und spekulativen Dimensionen der Quantenarchitektur und -theorie zwischen Ivona Brandic (Wissenschaftlerin und Professorin für Hochleistungsrechensysteme, TU Wien), Marina Otero (Architektin und Forscherin) und Manuel Correa (Künstler und Filmemacher) wird von der Kuratorin Ana Prendes (Arts at CERN) moderiert und findet im Rahmen des Civa Festivals 2025 |indeterminate⟩⟨apparatus| im Belvedere 21 statt. Ausgangspunkt ist der Film „Building for Quantum“, in dem Otero und Correa den Bau, die Planung und die Ziele der ersten Quantencomputeranlage Spaniens im Quantum Basque Center begleiten. Mit dafür benötigten Investitionen in Milliardenhöhe und unsicheren Umsetzungsfristen geht es hierbei um mehr als nur Wissenschaft – nämlich um materielle und arbeitsenergetische Anforderungen zur Abschirmung empfindlicher Qubits genauso wie das Bedürfnis, sich mit künstlerischen und kritischen Werkzeugen mit der Quantenrealität auseinanderzusetzen.
