(c) VIENNA DESIGN WEEK / eSeL.at / Joanna Pianka
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GAST

Workshop

Workshop mit studio formagora

World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (WDC 2026), studio formagora

27.–28.9.2025

Das Morgen gemeinsam gestalten - aber wer gehört zu diesem „gemeinsam“? Wer entscheidet in Gestaltungsprozessen, und wer bleibt außen vor?

Zäune sind ein Symbol des Einschließens- und des Ausschließens. In unserem zweitägigen Workshop greifen wir dieses Symbol auf und machen es zum Ausgangspunkt für Begegnung: Aus alten Bauzäunen bauen wir gemeinsam Sitzmöbel.

Mit Kreativität, Humor und Handwerk verwandeln wir das, was trennt, in etwas, das verbindet. Eine Bauanleitung, Werkzeug und handwerkliche Unterstützung stehen bereit - Vorerfahrung brauchst du keine. Komm vorbei, bau mit, und gestalte einen Ort der Begegnung.


Der Bauzaun

Looking forward - das Morgen gemeinsam gestalten! Doch wer darf heute in Gestaltungsprozessen entscheiden?
Entscheidungsmacht ist in unserer Gesellschaft eng mit Besitz verbunden: Wer viel besitzt, entscheidet viel. Wer wenig besitzt, entscheidet wenig.

Wir haben den Bauzaun als Leitmotiv unserer Ausstellung gewählt. Ein Zaun grenzt ein – und schließt aus. Er steht für Ausschluss von Nutzung ebenso wie von Mitbestimmung.
Doch in einer Welt knapper Ressourcen müssen wir lernen zu teilen: Räume, Infrastrukturen, Materialien. Gestaltung heißt für uns daher, möglichst viele Menschen einzubeziehen.

Ready-Made
Wir knüpfen an die Tradition des Ready-Made an: die Aneignung und Transformation des Vorhandenen.
Gestalter:innen finden heute keine unberührte Welt mehr vor, sondern eine bereits erschöpfte. Die Aufgabe ist nicht, auf dem weißen Blatt zu beginnen, sondern aus dem Bestand heraus zu gestalten – zu pflegen, zu bewahren, umzuformen.

Von der Begrenzung zur Begegnung
Zäune markieren Grenzen. Wir nutzen sie, um Begegnung zu schaffen.
In Workshops verwandeln wir gebrauchte Bauzäune in Sitzmöbel. So entsteht ein Raum, der Menschen zusammenbringt.