Festivalzentrale im Amtshaus Theresienbadgasse

VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Kramar
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Stefanie Freynschlag
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Stefanie Freynschlag
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Kramar
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Kramar
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Kramar
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Kramar
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Kramar

Vom Behördengang zum Müßiggang ist es nicht weit! Was genauso gut als Anspielung auf die Festivalorganisation gelesen werden könnte (nein, es ist keine), zeichnet vielmehr jenen Verlauf nach, den Besucherinnen und Besucher beim Eintauchen in das Festival 2020 nahmen. Denn mit dem Amtshaus in der Theresienbadgasse verankerte die VIENNA DESIGN WEEK ihr geografisches Herzstück – ihre Festivalzentrale nämlich – nicht nur neben der wahrscheinlich ältesten bestehenden Badeanstalt in Wien, sondern eben auch in einer ehemaligen Behörde der Stadt Wien. Dabei konnte es schon zu Warteschlangen vor dem Festivalgebäude kommen — allerdings nicht aufgrund fehlender Stempel oder benötigter Meldezettel, sondern aufgrund der Personenbeschränkungen. Corona-konform wurden die Festivalfans gezählt und — inklusive Maske natürlich — nur beschränkt eingelassen. Dank vorbildhaften Verhaltens seitens Team und Gästen funktionierten diese neuen Amtshaus-Abläufe aber wunderbar. Auf zwei Stockwerken wurde das bis dato unscheinbar wirkende, aber durchaus charmante Gebäude zehn Tage lang mit einer Auswahl hochwertiger Designprojekte geflutet. Das geschichtsträchtige Areal, auf dem Maria Theresia im 18. Jahrhundert ein exklusives Kurbad für die kaiserliche Familie errichtete, bot mit seiner Nähe zur Meidlinger Hauptstraße und der U-Bahn eine standesgemäße Bühne für die VIENNA DESIGN WEEK. Eintauchen (weil immersiv) ließ es sich von hier aus außer in die City Full of Design mitsamt Fokusbezirk Meiding speziell auch in eine virtuelle Festivalzentrale. Plansch!