Festivalzentrale am Hietzinger Kai 101
Die Festivalzentrale 2026 befindet sich heuer im von Harry Glück geplanten und direkt bei der U-Bahn-Station Unter-St.-Veit gelegenen Bürohochhaus am Hietzinger Kai 101. Als Main Venue einer der maßgeblichen kuratierten Designveranstaltungen in Europa kommt der Festivalzentrale auch im Jubiläumsjahr große Bedeutung zu: Zusätzlich zu den sorgfältig ausgewählten Ausstellungen, Installationen und Veranstaltungen, die hier vom 25. September bis 4. Oktober 2026 zu erleben sein werden, schafft die VIENNA DESIGN WEEK mit der architektonisch bemerkenswerten Zwischennutzung einmal mehr die Gelegenheit, sich näher mit den Besonderheiten der Wiener Stadtgeschichte und ‑entwicklung auseinanderzusetzen – bei freiem Eintritt, mit viel Persönlichkeit und hoher Aufenthaltsqualität.
Die ehemalige Zentrale der Versicherung Allianz wurde von 1974 bis 1976 errichtet und bietet den Besucher:innen der VIENNA DESIGN WEEK neben ebenso vielfältigen wie großzügigen Ausstellungsflächen auch so manche Kuriosität: Im und rund um das neunstöckige Gebäude nutzt das Festival neben ehemaligen Büroräumlichkeiten etwa Bereiche wie die frühere Mensa mit vorgelagerter Terrasse und idyllischem Garten, eine Schnellzulassungsstelle oder den Kindergarten und die Kegelbahn im Untergeschoß.
Durch seine Größe und markante geometrische Form zählt das in den 1970er-Jahren errichtete Bürohochhaus am Hietzinger Kai 101 zu den prägenden Baukörpern seines Stadtteils. Das Gebäude in Unter-St.-Veit wird der VIENNA DESIGN WEEK vom familiengeführten Unternehmen Kollitsch Invest zur Verfügung gestellt.

Festivalzentrale im Laufe der Geschichte
Seit bald zwei Jahrzehnten erzählt die VIENNA DESIGN WEEK die Geschichten hinter den Dingen, schafft Raum für Experimente und vernetzt Designer*innen mit Handwerk, Wirtschaft, Stadt und Gesellschaft. 2026 findet das kuratierte Festival mit internationaler Ausrichtung vom 25. September bis 4. Oktober statt und bietet mit eigens beauftragten Projekten in mehreren Festivalformaten auch bei seiner 20-Jahr-Jubiläumsausgabe eine kulturelle Perspektive auf Design.
Im Laufe ihrer bald zwanzigjährigen Geschichte dienten der VIENNA DESIGN WEEK dabei etwa ein herrschaftliches Palais, ein Tanz- und Kinoetablissement, eine alte Schule oder ein Magistrat der Stadt, Industriehallen, ein Hotel im grünen Prater, das Blaue Haus am Westbahnhof, das frühere Sophienspital, der damals noch spiegelnde Schwanzer-Bau über dem Franz-Josefs-Bahnhof, ein gerade erst fertiggestellter Rohbau entlang des Landstraßer Gürtels und zuletzt die Werkstättenhallen und Schauräume eines ehemaligen Autohauses als Hauptveranstaltungsorte des Festivals. Neu seit letztem Jahr ist die örtliche und terminliche Bündelung der Programmpunkte in sogenannten Zonen. Die im Festivalprogramm grafisch hervorgehobenen Bereiche bieten Besucher:innen Orientierung im über die ganze Stadt verteilten Festivalprogramm. Punktuelle Events wie Eröffnungen, Cocktails oder Talks werden innerhalb einer Zone so gebündelt, dass sie leicht als zusammenhängende Tour besucht werden können.



























