Review: 2021

URBAN FOOD & DESIGN

VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Philipp Podesser
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Philipp Podesser
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Maria Noisternig
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Stefanie Freynschlag
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Maria Noisternig
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Maria Noisternig
VIENNA DESIGN WEEK/Kollektiv Fischka/Maria Noisternig

Mit der Pandemie wurden die Geschäfte des täglichen Bedarfes zum geflügelten Wort. Mehr denn je wurde vielerorts sichtbar, welch maßgeblichen Einfluss Bereiche wie Lebensmittelproduktion, -verteilung und -konsumation auf unser (städtisches) Zusammenleben mit Blick auf eine klimagerechte Zukunft haben. Zum vierten Mal in Folge arbeiteten die VIENNA DESIGN WEEK und die Wirtschaftsagentur Wien 2021 eng zusammen und gestalteten gemeinsam das Format Urban Food & Design, das sich diesmal in besonderer Weise mit unserem Einkaufsverhalten befasste.

Als Erweiterung des Schwerpunktthemas „Let’s talk Lebensmittel“ der Wirtschaftsagentur Wien stand im Zentrum des Formates eine von Kathrina Dankl kuratierte interaktive Ausstellung, die auf den Urban Food & Design Challenges der vergangenen drei Jahre aufbaute: Spielerisch wurden Themencluster von neuen Nahrungsmittelquellen, Konsumgefügen und Darreichungsformen bis zur Kreislaufwirtschaft und der gesellschaftlichen Teilhabe miteinander vernetzt und erfahrbar gemacht. Komplexe Lösungsansätze standen in diesem Supermarkt der Ideen neben konkreten Anregungen zum Nachdenken und Handeln, die sich direkt an Besucher*innen richteten. 

Mit der nomadischen Agora studio mobil / think tank station stoppte zudem das gemeinsame Vienna Biennale for Change 2021-Projekt der Wirtschaftsagentur Wien und des MAK drei Tage und Nächte vor der Festivalzentrale am Sachsenplatz. Unter dem Titel EAT LOVE wurde mit Workshops, Talks, Livestreams und anderem mehr zu einer imaginären Reise in ein anderes Wien geladen. Projekte zu ökologischen und sozial nachhaltigen Lösungen rund um die Lebensmittel und Essensräume von morgen spielten dabei die zentrale Rolle.